Wenn die Automatik im Pajero IV zwischen den Gängen rutscht und die Gänge hart und verzögert kommen, steckt meist ein Zusammenspiel aus ATF, Ventilkörper und Sensorik dahinter. Hier erfahren Sie, was zuerst geprüft gehört – und ob Sie noch weiterfahren dürfen.
Was da eigentlich passiert – und warum Sie das ernst nehmen sollten
Wenn Ihr Pajero IV (die 5-Gang-Automatik V5A51 / INVECS-II, wie sie im 3.2 DI-D und in vielen V6-Modellen steckt) zwischen den Gängen rutscht, die Drehzahl kurz hochgeht, ohne dass Vortrieb kommt, und der nächste Gang dann mit einem spürbaren Ruck und Verzögerung einlegt – dann ist das kein „Charakterzug“, sondern ein Warnsignal. Die Automatik arbeitet mit hydraulischem Druck, der über Magnetventile im Ventilkörper gesteuert wird. Rutscht sie, heißt das fast immer: Der Druck reicht nicht aus, um die Kupplungspakete kraftschlüssig zu halten, oder das Steuergerät bekommt falsche Informationen über Drehzahl und Last. Beides erzeugt Wärme und schleifenden Verschleiß – und genau der wird mit jedem Kilometer teurer.
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