Ihr Outback springt an und würgt gleich wieder ab, vor allem bei Frost? Meist steckt ein Sensor, eine verkokte Drosselklappe oder ein Kraftstoffproblem dahinter. So finden Sie die Ursache.
Kaltstart-Ausfall beim Outback VI: kein Zufall, sondern ein Signal
Wenn Ihr Subaru Outback VI (ab Baujahr 2019, mit dem 2,5-Liter-Boxer FB25D oder dem 2,4-Liter-Turbo) morgens anspringt und ein paar Sekunden später wieder aus geht, dann ist das kein harmloses Winterverhalten. Im Kaltstart läuft der Motor mit deutlich angefettetem Gemisch, die elektronische Drosselklappe hält eine erhöhte Leerlaufdrehzahl, und das Motorsteuergerät verlässt sich dabei blind auf die Werte von Kühlmittel-, Luftmassen- und Sauerstoffsensor. Liefert einer davon auch nur leicht falsche Werte, kippt die Gemischbildung genau in dem Moment, in dem das Steuergerät vom Kaltstartprogramm in den geregelten Betrieb umschaltet – der Motor stirbt ab. Kälte macht das Ganze schlimmer, weil dann jeder Fehler größere Auswirkungen hat und die Batteriespannung beim Start zusätzlich einbricht.